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„Und Sie gehen heute nicht mit auf die Besprechung!“

Dienstag, 6. Dezember, 2005Samstag, 2. Januar, 2021
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„Und Sie gehen heute nicht mit auf die Besprechung!“
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Wien, Dienstag, der 6. Dezember 2005:

Nach meinem Gespräch mit dem Bauleiter tags zuvor hätte ich mich beinahe schon auf die heutige Baubesprechung um acht Uhr morgens gefreut. Zumindest ging ich zuversichtlich in die Arbeit an diesen Morgen.

Doch kaum betrat ich um kurz nach halb acht Uhr das Bürogebäude, kam mir Alois H. ganz aufgelöst auf der Treppe entgegen und meinte zu mir,

„und Sie gehen heute nicht mit auf die Besprechung! Sie bleiben hier! – Sie können dazu auch überhaupt nichts beitragen! – Über den Rest reden wir danach!“

Nun war ich richtig erschrocken darüber und wusste allerdings auch gleich, was die bedeuten würde. Daher stand ich etwas baff auf der Treppe und wusste nicht recht, was ich darauf sagen sollte. Daher ging ich, als Alois H. weiter die Treppe hinunter ging und das Bürogebäude verließ, hoch n meinen Arbeitsplatz und harrte der Dinge, die da nun kommen würden. Mir war nicht klar, was nun in Alois H. gefahren war – was geschehen war, das ihn dazu getrieben hat.

Mir schien es, als hätte er nun einfach nur Panik bekommen. Denn nach all dem, was sich in den letzten Tagen abgespielt hatte, stand nicht nur seine Position als Projektleiter, sondern auch jene als Abteilungsleiter, ja sogar sein Verbleiben innerhalb des Unternehmens auf dem Spiel. Zumindest sah dies so aus. – Dies allerdings mehr als eindeutig! Wobei ich selbst mich dabei völlig herausgehalten hatte und auch nicht darauf eingegangen bin. Mir war dies sogar regelrecht unangenehm.

Aber wie hatte Alois H. am Ende der ersten Woche, in der ich in diesem Unternehmen gearbeitet habe, gesagt,

„mit dem werden wir Schlitten fahren!“

Und aus diesem „Schlittenfahren“ wurde nun überhaupt nichts! Ganz im Gegenteil. Er blamierte sich dabei selbst bis auf die Knochen – ja eigentlich bis ins Knochenmark. Nun, da es offensichtlich ernst für ihn werden würde, bekam er Panik und reagierte einfach nur bösartig! – Wie ich dies schon zuvor bei VA Tech erlebt hatte. Wenn es schien, ihr Vorhaben könnte nicht gelingen, dann werden sie einfach bösartig und werfen einen einfach aus dem Unternehmen hinaus.

Ganze drei Monate und einen Tag dauerte nun meine Beschäftigung in diesem Unternehmen! Schon war sie wieder vorbei. Dies allerdings nicht, weil meine Leistung nicht passte, ich mich ungebührend verhalten hatte, sondern einfach nur deshalb, weil ich wieder einmal Teil eines „Spielchens“ geworden war und dieses „Spielchen“ nun offensichtlich nicht so verlaufen war, wie man sich dies vorgestellt hatte, wie dies ausgehen hätte sollen.

Ich hatte sogar den Eindruck, der einzige Grund, weshalb sich Alois H. ganze zwei Nächte im Büro um die Ohren geschlagen hatte, lag einfach darin, weil er sich dabei überlegt hatte, wie er da wieder herauskommen könnte. Eine andere Begründung fand ich einfach nicht. Denn getan hatte er sonst in beiden Nächten rein gar nichts!

Als ich dann an meinem Arbeitsplatz angekommen war, schien es, als wüssten die Kollegen längst Bescheid darüber, was nun geschehen würde. Niemand verlor auch nur ein einziges Wort darüber. Niemand fragte mich auch nur ansatzweise, weshalb ich an diesen Tag nicht an der wöchentlichen Baubesprechung bei MCC teilnehme, war ich doch bisher bei jeder der Besprechungen, seitdem ich in diesem Unternehmen arbeitete, mit dabei. Heute allerdings nicht – und niemand fragte nach einem Grund!

Den ganzen Tag wartete ich nu bis Alois H. von der Besprechung bei MCC zurückkehren würde. Schließlich wollte er dann über alles weitere sprechen. Ich hörte allerdings von ihm selbst nichts mehr!

(2020-12-23)

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