Frankfurt, Mittwoch, 1.11.2023 17:55 Uhr:
Gehe gerade über den Riedbergplatz von der U-Bahn zurück in meine Zelle. Kommen mir am Riedbergplatz schon wieder, neben vielen anderen Passanten, zwei mir sofort auffallende Männer entgegen. Schon heute Morgen, als ich am Weg in die Arbeit war, dachte ich mir, nun laufen sie schon wieder herum und, das können sie am besten, schauen mich besonders böse an. Wahrscheinlich habe sie es tags zuvor, als ich am Abend in meiner Zelle darüber vor mich her schimpfte, was sich in den letzten Jahren mir gegenüber zugetragen hat, aber besonders ab August 2013 und dann ab Jänner 2014, aufmerksam mitgelauscht.
Daher horche ich auch ganz genau, was die beiden nun von sich geben, wenn sie an mir vorbeigehen. Da hörte ich, wie einer der beiden meint,
„das merkt jeder, dass der angefressen ist!”
Na! Da sind ja wieder die richtigen Über Drüber Blitzgneißer unterwegs!
Da ich allerdings weder weiß, wer sie sind. Woher sie sind, was ihre Tätigkeit ist, was sie dazu bringt zu meinen, sich permanent mit mr beschäftigen zu müssen, kann ich nur sagen, diese Arschlöcher sollen sich endlich schleichen! Ich will mit so einem Abschaum der Gesellschaft nichts zu tun haben! Ich kann noch immer dazu nicht mehr sagen, wenn Dummheit Schmerzen bereiten würde, dann könnte man sie bis zum Mars schreien hören. Sie sollen einfach aus meiner Umgebung verschwinden, nicht nie mehr mit mir beschäftigen. Außer sie haben einen Grund dafür, den sie mir allerdings selbst und persönlich nennen sollen.
Denn es ist einfach so, wie ich es gestern – und nicht erst seit gestern – meinte, es ist einfach nur mehr ein unwürdiges Schauspiel! Zum Fremdschämen! Und es ist auch völlig egal, wenn es nun heißt, das wären die eigenen Leute gewesen, die sollen jetzt aufhören, dann ist wieder alles gut. Ganz im Gegenteil. Das macht es nur noch viel unwürdiger und beschämender.
Und es bringt auch nichts zu versuchen, dies schön zu reden oder nur zu relativieren, denn unter den „eigenen Leuten” sind Leute aus der Staatsgewalt gemeint, die diese dafür ausgenutzt haben, um mir dies anzutun. Wobei es eben meine Meinung ist, dass so ein Unding, so eine sonderbare und auch künstliche Gemeinschaft, nichts ist. Was eben eine politische Meinung ist. Daher ist dies, so gesehen, eben auch politische Verfolgung. Wobei der nächste Schritt gewesen wäre, oder auch immer noch ist, gegen mich mit Gewalt vorzugehen, mich zu verschleppen, mich einzusperren, mich in ein Arbeits-, Konzentrations-, oder Umerziehungslager zu stecken. Oder mich mit Gewalt zu vertreiben. Und da ist eben nichts mehr dazwischen. Der nächste Schritt im Vorgehen gegen mich wäre eben schon dies gewesen. Da gibt es keinen Platz mehr dazwischen. Daher ist es eben auch so, wie ich es sehe! – Und dass hier … Da wird’s eng mit den angeblichen werten, wofür man angeblich so eindringlich steht. Da ist nichts mehr mit Republik, einem demokratischen System, aber auch mit einem Rechtsstaat. Eigentlich sollte dies viele davon nachdenklich stimmen, aber mehr als ein hämisches Grinsen, böse Blicke, wenn ich davon spreche, bekomme ich dafür nicht!
Ich sage ja nicht umsonst zu meinem Appartement hier in Frankfurt „Zelle”. Ist es doch noch gar nicht so lange her, als zu Beginn des Jahres 2019 eine Frau, gleich neben mir am Tisch in diesem Lokal am Riedbergplatz, meinte, ich gehöre eben umerzogen!