Frankfurt, Montag, 21.11.2022 23:55 Uhr:
Irgendwo:
„Das stößt alle auf, dass der nun uns für die verantwortlich macht. – Wobei, überall haben sie welche entdeckt, die bei denen mitgemacht haben. – Vielleicht wird das auch immer noch so sein.”
Es kann sich wohl niemand vorstellen, wie sehr mir es aufstößt, als einziger diesen ganzen Schwachsinn ausbaden zu können! wenn
Man muss sich nur einmal eines vorstellen. Seit der Woche nach dem 15. August, als beim Elektriker bei SUL niemand erreichbar war, war klar, was gespielt wird. Schon damals habe ich, auch z.B. direkt zu TW gesagt, dass ich kein Verständnis dafür habe, es nach meinem Urlaub rund geht, damit bis zur Fertigstellung auch wirklich alles fertig ist. Und genau so kam es dann auch bis Ende Oktober. Nun bis 16. Dezember wird es wohl so weitergehen. Aber es ist auch kein Wunder, dass dies so einfach funktioniert. Denn wenn alle Beteiligten wissen, dass ihnen nichts geschieht, dann kümmert sich eben keiner wirklich um etwas. Auch der Elektriker hat kaum eine Veranlassung. Denn wenn es danach nicht funktioniert, nicht rechtzeitig fertig wird, dann wird eben die Schuld einem in die Schuhe geschoben. Und das soll dann eben ich sein. So einfach funktioniert das nun bei denen.
Bei WAT spielt sich genau das gleiche Spiel ab.
Es geht ja nicht nur darum, dass sie sich alles untereinander ausmachen können. Es geht eben darum, ein System, eine Gemeinschaft zu haben, in der niemand mehr drinnen ist, der etwas dagegen tun könnte. Was dann alles passieren wird, könnte, wenn man will, sich auch vorstellen. Wollen aber viele offenbar nicht.
Aber soll ich mit dem Kasperltheater, das die da veranstalten, irgendwo hingehen? – Selbst wenn ich noch könnte? Bewusst lass’ ich mich nicht auslachen! – Zahlt’s auch gar nicht aus! Dagegen kann man auch gar nichts tun. Aber das wissen sie eben auch ganz genau.
Was ich mir deshalb allerdings mitmache, kann und will sich offenbar niemand vorstellen!
Man muss sich nur einmal vorstellen, ich wäre tatsächlich, wie ich es eigentlich vorgehabt hätte, in meinem Urlaub Ende August, Anfang September, eine Woche mit dem Wohnmobil in meine alte Heimat an den Attersee gefahren. TW hatte mich, als ich nach meinem Urlaub wieder zu arbeiten begonnen habe, nicht umsonst gefragt, ob dies nun jener Urlaub gewesen wäre, bei welchem ich dies, wie ich es schon seit einem Jahr gesagt hatte, mit dem Wohnmobil in meine alte Heimat gefahren bin. Hätte ich dies tatsächlich getan, wären jene aus meiner alten Heimat, obwohl sie vor einem Jahr noch nicht einmal wussten, dass ich nun in Frankfurt arbeite, auf dieses Kasperltheater eingestiegen und wären danach weiß Gott wie groß und wichtig umhergelaufen, was sie denn jemandem für Probleme bereiten können. Auch hunderte Kilometer entfernt. Ohne dass ich noch Kontakt in meine alte Heimat habe. Die hätten dabei bereitwillig mitgespielt. Und jene hier hätten das auch gerne zugelassen. Sieht danach ja gleich viel größer und viel besser aus. – Und was könnte man dagegen tun? – Nichts! Denn es ist einfach nur ein Kasperltheater! Bei dem sich zudem jeder fragt, was soll das. Das Problem dabei ist nur, wenn man mir danach die Schuld in die Schuhe schiebt, weil ein Projekt nicht rechtzeitig fertig wird, es nur Probleme dabei gibt, dann schaue ich danach richtig blöd aus. Gerade dann, wenn, was immer noch zu befürchten ist, TW z.B. sein Büro schließt und ich mir eine neue Arbeit suchen muss. Dann gibt jeder an, ich hätte ja meine Projekte nicht unter Kontrolle. Was will der denn!
In Wirklichkeit ist alles nur ein Kasperltheater, bei dem sie einfach selbst dazu beitragen, dass das Projekt nicht richtig läuft, nur intrigieren, einfach nichts tun etc. Aber ihnen geschieht deshalb nichts. Denn sie sind ja alle in einer Gemeinschaft. Es ging ja nur darum, den endlich wegzubringen. Bla, bla, bla!
Ich habe mir, als ich vor Pfingsten eine Einladung der Wassergenossenschaft meines alten Heimatdorfs zur Jahreshauptversammlung erhalten habe, schon gedacht, pass bloß auf, da ist etwas faul daran. Denn die letzte Einladung dazu habe ich vor gut 15 Jahren erhalten. Gut, dass ich mich nach anfänglichem nachdenken, ob ich nicht doch wieder einmal in mein altes Heimatdorf fahren soll, noch dazu, wenn ich dafür einen Grund habe, mir dort dann auch noch ein Zimmer mieten müsste, nicht doch dazu hinreißen ließ, es zu tun. Was wäre das wieder für ein Spaß gewesen. Wie groß wären sie da wieder dagestanden. Rambo wäre im Vergleich dazu ein kleines Püppchen gewesen, wie groß und stark sie dann herumgelaufen wären.
Aber, es hätte ja etwas gegeben, wo man sie voll erwischt hätte! Und was kein Kasperltheater gewesen wäre. Da wären denen die Spielereien schnell vergangen, wenn aufgekommen wäre, was sie mit dieser „Gemeinschaft”, die sich daraus bildet, alles anstellen können und dies auch noch Konsequenzen gehabt hätte! 2,5 Millionen Euro hat da jemand bei einem Projekt mit einer Auftragssumme von nicht einmal 10 Millionen Euro abkassiert! Um die Höhe hätte man vielleicht noch streiten können, aber nicht darüber, dass es geschehen ist!
Und sollte ich, auch wenn TW das Büro nicht schließt oder schließen muss, zu ihm gehen und über das Gehalt verhandeln? Sodass mir vielleicht doch auch einmal etwas von meinem Gehalt übrigbleibt, ich mir ein wenig Leisten könnte, vielleicht einmal auch einen Urlaub, und nicht ständig von der Hand in den Mund leben muss? – Der lacht mich aus! Da er ganz genau weiß, dass ich keine Alternative habe! – Mich zudem ausnutzt, wo und in einem Umfang wie es nur geht! – Und das nenne ich eben moderne Sklaverei! – Das nenne ich auch nicht nur so, es ist es!
Über andere, für die meisten, gerade in meiner Branche, ganz selbstverständliche Dinge wie Auto, Eigenheim etc., oder nur so ganz Einfaches wie, dass ich vielleicht einmal eine Familie ernähren könnte, will ich ja schon gar nicht mehr reden!
Das stößt mir auf! – Und deshalb ist mir ganz egal wen es aufstößt, wenn ich sage, wie es ist! Das muss eine Republik, eine Demokratie, ein Rechtsstaat aushalten! Gerade dann, wenn sich zwei Länder, oder gerade eines davon, aufspielt, als wäre es der Moralapostel der ganzen Welt! – Oder lassen wir den Blödsinn und sagen auch da, wie es wirklich ist …
Apropos Asyl! Ich bin immer ganz verwundert, wenn ich höre oder lese, dass sich Flüchtlinge aus Afrika, dem Nahen Osten oder woher auch immer, tausende Euro dafür aufbringen, um sich auf den Weg nach Europa begeben zu können. Würde ich z.B. den umgekehrten Weg einschlagen, ich wüsste nicht, woher ich so viel Geld aufbringen sollte. Ich könnt ja nicht einmal irgendetwas verkaufen, damit mir so viel Geld übrigbleiben würde! Nicht einmal mein Grundstück brächte so viel ein, denn damit müsste ich erst einmal meinen Kredit zurückzahlen, den ich aufnehmen musste, möchte ich nicht von Anfang an schon strafrechtlich verfolgt werden, weil ich den schuldig bleibe. Und dass, obwohl … Und deshalb berichte ich aus meinem Leben bis ins kleinste Detail. Denn mir soll einfach mal jemand erklären, weshalb ich das ertragen muss! – Ich weiß aber jetzt schon, dass niemand dafür eine Erklärung finden wird. Denn die wäre längst vorgebracht worden!
Ich glaube, es kann sich niemand vorstellen, wie froh ich darüber wäre, hätte ich einen einfachen Job, vielleicht auch nur als Lagerarbeiter, und könnte mit dem Lohn, den ich dafür erhalte, einfach mein Leben damit in Ruhe führen! Daher denke ich mir auch immer wieder, es wäre vielleicht viel besser gewesen, ich hätte vor 25 Jahren jemanden mit einem Trum einen Scheitel gezogen. Denn dann hätte ich mir vieles im Leben erspart! – Und ich hätte wenigstens ein einziges Mal Genugtuung gehabt!
Darum noch einmal: Das stößt MIR auf!
Zudem:
„der hat wieder einmal kurzzeitig aus den Augen verloren, wer das war.”
Das glaube ich nicht. Es gibt nur eine Möglichkeit, wie das funktionieren kann und die zeige ich schon seit Jahren auf. – Und so ist es eben!
Manchmal kann ich eben nicht anders, als auch meinen Unmut zu notieren!