Wien, Sonntag, 19.1.2020 14:30 Uhr:
Bin heute doch noch auf einen Kaffee ins Café an der Museumstraße gegangen.
Kaum setze ich mich an einen freien kleinen Tisch, höre ich, wie der Kellner, der halbe Iraner, zu seiner Kollegin, ich glaube, sie ist Slowakin, meint,
„jetzt können sie das von ihm, dann auch nicht mehr dafür hernehmen, damit sie sagen können, es ist eh nichts mit dem. – Denn mit dem, was da jetzt kommen wird …“
Wenig später an einem Tisch, schräg links hinter mir, ein Mann,
„das ist sein neuer Schmäh! Zuerst alles zusammen schreiben und dann auf einmal alles rauslassen!“
Wohl gemerkt! Ich habe letzte Woche Berichte für den 18., 19. und 22.12.2003, den 7., 9. und 22.1.2004 geschrieben. Noch nichts davon auf meine Internetseite hochgeladen und schon gar nicht veröffentlicht! – Das geht so nicht! Das kann nicht sein, dass ich bei mir zu Hause etwas schreibe, lediglich auf meinem Rechner abgespeichert ist und offensichtlich schon Leute über den Inhalt Bescheid wissen!
Wenig später hat die Kellnerin meinen verbundenen Daumen entdeckt. Worauf der Kellner meinte,
„das haben sie auch schon gesagt, dass da etwas passiert sein muss, weil der sich gar nicht rührt!“
Darauf wieder sie,
„das muss auch relativ weit reingegangen sein, weil er dann ganz ruhig gewesen ist.“
Auch das geht so nicht! Das ist ein Eindringen in meine Privatsphäre, welche ich so nicht tolerieren kann! Wenn ich tot dagelegen wäre, hätte sich sicher niemand darum gekümmert!
Dabei war es lediglich der empirische Nachweis, dass vegane Kost gesundheitsschädlich, ja sogar gefährlich ist. Daher gab es dann das Schnitzel nur mit wenig Salat.
Aber Spaß beiseite! Diese permanente Überwachung von mir ist so nicht tolerierbar!