Frankfurt, Sonntag, 26.5.2019 14:10 Uhr:
Setze mich gerade an einen Tisch am Gehsteig vor dem Café am Riedbergplatz:
Sitzen bereits zwei Männer und eine Frau an einem der Tische, meint sie, als ich meinen Platz einnehme,
„jetzt glaube ich es auch, dass das so ein Arschloch ist und jetzt alles auffliegen lassen will!“
Wenig später an einem der Tische am Eingang ins Lokal, eine Frau und ein Mann, meint er,
„die haben schon was, was der jetzt wieder ist für sie, ein Aschenbecher!“
Der Kellner freut sich darüber, als der Mann das zu ihm sagt.
Was auch immer sie jetzt damit wieder meinen, es ist auch egal. Wer kann schon verstehen, was in solchen Köpfen vor sich geht.
Dann meint auch noch die Frau am Tisch neben mir,
„wahrscheinlich stehen sie eh schon wieder hinter einer Ecke und beobachten ihn.“
Man hat manchmal den Eindruck, sie würden es so erwarten und mit ihrem Tun, einfach ihnen damit zu Hilfe kommen, tun sie doch so viel Gutes für sie …
Dann setzte sich auch noch eine Frau an den Tisch neben die und begann ein Buch zu lesen.
Als ich mir eine neue Zigarette angezündet habe, murmelte sie vor sich hin,
„jetzt haben sie gesehen, welches Gerät es ist.“
Stand kurze Zeit später auf, ging ins Lokal, wahrscheinlich um zu zahlen und verschwand, obwohl sie gerade eben erst wenige Minuten lang an ihrem Platz saß und dort ein Buch zu lesen begann.