Frankfurt, Sonntag, 26.5.2019 15:00 Uhr:
Nun sitze ich gerade an meinem Platz und wollte die Zeit ein wenig dafür nütze, um an meinen Notizen weiter zu schreiben. Diese auch gleich so zu schreiben, damit ich nicht später alles noch einmal schreiben muss.
Da fährt ein Auto vorbei, das Fenster an der Beifahrerseite ganz geöffnet, meint der Beifahrer des Wagens,
„ist das schön! Jetzt haben sie ihn bald so weit, dass er überall seine Geschichten schreiben kann. Dann sieht jeder, woher das alles kommt und dass den eh alle mögen, nur er ist eben ein Träumer, der sich mit der Realität nicht abfinden kann. Dann nimmt das keiner mehr ernst, was der sagt!“
Ach! Das ist ja wirklich schön!
Die sind alle so ganz lieb und nett, kümmern sich um einen …
Aber ich habe mir ja vorgenommen, derzeit nur harmlose „Geschichten“ zu schreiben, will ich mich ja in nichts einmischen. Wenn dann allerdings wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, dann analysiere ich vielleicht einmal den ALP, oder diese, mich längst schon nervende Baustromversorgung bei diesem Studentenwohnheim, dann sieht man gleich, dabei handelt es sich mindestens um einen Albtraum, der aber Realität ist.
Nett fand ich zudem auch noch eine Bemerkung eines Passanten, welcher mit Frau und Kinderwagen an mir vorbei schlenderte und dabei meinte,
„das ist aber auch nicht in Ordnung.“
Oder einen Mann, welcher mit Frau und Hund an mir vorbei ging, der da meinte,
„das ist ein Kindergarten!“
Wobei ich ihm nur zustimmen kann. Seiner Frau jedoch nicht, welche zuvor meinte, es wären ohnedies nur einige wenige Leute, vielleicht drei, vier, welche so etwas tun.
Als sie auf mich zukamen, dachte ich mir glatt, der „Hundeflüsterer“ wäre es, den ich schon längere Zeit nicht mehr dort gesehen habe.