Spielt sich hier etwa eine zwangsweise Gleichschaltung der Bevölkerung ab?
Frankfurt, Samstag und Sonntag, der 26. und 27. Mai 2018:
Wieder einmal wollte ich jenes Wochenende, da ich nun aus Sparmaßnahmen in Frankfurt verbringe, dafür nützen, um mit der Aufarbeitung meiner Erlebnisse mit diesen „Organisierten“ weiter zu kommen. Aber, ich hatte es schon im April befürchtet, sobald die warme Jahreszeit kommt und die Temperaturen an die dreißig Grad klettern, werde ich nicht mehr sehr viel weiter bringen. Es ist dafür einfach viel zu heiß in meinem kleinen 1 Zimmer Appartement, welches noch dazu Richtung Süden ausgerichtet ist und ich somit tagsüber die pralle Sonne im Zimmer habe. Und durchlüften kann ich nun mal nicht, denn ich habe lediglich ein Fenster.
Daher bin ich beinahe über jede Abwechslung und jede Gelegenheit, welche sich bietet, ins Freie zu gehen und dort einige Zeit zu verbringen, richtig froh. So setzte ich mich auch an diesem Nachmittag wieder in den Gastgarten dieses kleinen Cafés am Riedberg. Es waren nur wenige Gäste anwesend, so hatte ich genügend Möglichkeiten mir einen passenden Platz auszusuchen. Aber, da ich solche Gelegenheiten auch dafür nützen möchte, an meinen Erzählungen weiter zu arbeiten, setzte ich mich an den äußersten Rand des Gartens, um zu sehen, ob sich solch ein Platz dafür eignen könnte, auch dort mit meinem iPad zu schreiben. Ich hatte es zwar nicht mit dabei, aber ich wollte wenigstens einmal die Möglichkeit dafür prüfen.
Aber kaum saß ich nur wenige Minuten an meinem Platz, hörte ich, wie die Kellnerin, welche mir zuvor noch meinen Kaffee brachte, mit einem Mann sprach, welcher direkt am Eingang zum Café saß. Sie meinte dabei,
„der darf aber schon noch etwas machen mit denen, oder?“
Darauf meinte der Mann,
„ja! Sonst läuft der Amok!“
Nun hatte ich leider nicht sehen können, wer nun dieser Mann ist, mit welchem sich die Kellnerin unterhielt, denn zwischen mir und ihm war die Hecke. Dazu hätte ich extra aufstehen müssen, um den Mann zu sehen. Aber als ich mich an meinen Platz setzte, vernahm ich eben noch einen etwas älteren Mann dort.
Es ist allerdings nicht so, dass tatsächlich die Gefahr bestünde, ich könnte Amok laufen, es ist lediglich so, dass ich nur alle erdenklichen Möglichkeiten nützen werde, um jenes Unrecht, welches mir nun in den vergangenen Jahren zu Teil wurde, sühnen werde. Und dafür werde ich auch nur jeden erdenklichen Weg einschlagen und alle nur möglichen Stellen ablaufen. Denn, war mein Leben zuvor schon nur mehr ein nicht enden wollender Albtraum, so ist es, seit meinem Hinweisschreiben zur Hölle auf Erden geworden. Dies, obwohl nicht ich es war, der etwas angestellt hat. Aber darüber habe ich ja schon mehr als ausführlich geschrieben.
Aber nur wenige Minuten später näherte sich eine Familie mit Hund in Begleitung eines älteren Mannes dem Garten und setzte sich an einem Tisch, gleich schräg neben mir, sodass ich eigentlich alles mit verfolgen konnte, was hier gesprochen wurde. Schon als sie sich näherten meinte die Frau,
„hoffentlich bekommen sie dies wieder hin mit ihm!“
Darauf meinte der Mann,
„das macht jetzt das BKA!“
Und deshalb wurde ich hellhörig, wer denn dies nun sein könnte. Daher verfolgte ich das Geschehen an diesem Tisch genauestens, ließ mir dabei allerdings nichts anmerken, denn ich tat so, als wäre ich mit meinem Mobiltelefon beschäftigt. War ich ja auch, denn ich kopierte all meine Notizen, welche ich in den letzten Jahren auf meinem Mobiltelefon gespeichert hatte, auf ein E-Mails und übersendete mir diese selbst, sodass ich diese danach auf meinem Rechner abspeichern konnte. Denn ein direktes Auslesen von Notizen auf meinem alten iPhone 4s stellte sich als unmöglich heraus, daher musste ich jede einzelne Notiz einzeln kopieren und in einer E-Mail zusammenstellen. Aber so war ich wenigstens beschäftigt und konnte trotzdem alles mit verfolgen, was sich in meiner Umgebung abspielte.
Nun stellte sich für mich heraus, an diesem Tisch scheint es offensichtlich um die Abnahme eines Hundeführerscheines für die Tochter der Familie zu gehen und jener Mann, welcher zuvor meinte, dies würde nun das BKA übernehmen, schien ein Prüfer dafür zu sein. Ich kannte die Hunderasse nicht, dafür kenne ich mich bei Hunden viel zu wenig aus, aber es schien sich um einen sogenannten Kampfhung zu handeln, daher war dies für mich das Naheliegenste, hier würde eine Prüfung dafür abgenommen werden.
Aber ich bekam auch noch all die anderen Gespräche an diesem Tisch mit. Und dabei kam ich aus dem Entsetzen kaum mehr heraus. Denn da meinte die Frau, es wäre doch nun so schön hier, da nur mehr Gleiche hier leben würden. Darauf meinte dieser Prüfer, er saß mit dem Gesicht in Blickrichtung stadteinwärts,
„ja das stimmt. Lediglich da unten …“
und er deutete mit seinem Kopf leicht nach links,
„… würden noch andere Leben, aber die werden wir auch noch wegbekommen!“
Und dann meinte er noch, dies wäre ein gänzlich neuer Stadtteil mit 25.000 Einwohnern, was wolle man da erwarten. Dies würde etwas dauern, bis hier nur mehr „Gleiche“, wie es da an diesem Tisch hieß, leben würden.
Ich war regelrecht erschrocken darüber, was ich hier zu hören bekam, denn auch mir fällt eine doch sehr deutliche Änderung in der Gesellschaft der Bürger hier innerhalb dieses einem Jahres auf, seit dem ich hier wochentags wohne. Aber dabei wurde tatsächlich von lauter „Gleichen“ gesprochen und lediglich dort unten, er meinte wohl damit jenen Teil des Stadtteil Riedbergs, welcher nahe an der Autobahn A661, direkt an der Einfahr an der Marie Curie Straße liegt. Und nur hier würden noch „andere“ leben. Für mich klang dies irgendwie nach einer Zwangsgleichschaltung der Bevölkerung und wer nicht zu den „Gleichen“ gehören will, der muss offensichtlich den Stadtteil verlassen. Ich dachte mir, ich höre nicht recht. Zudem begann ich mich zu fragen, welchen Beruf dieser Mann wohl tatsächlich ausüben würde.
Nun saß ich am nächsten Nachmittag, am Sonntag, gegen 15:00 Uhr wieder in diesem Garten. Ich war in der Nacht zuvor wenigstens etwas mit meinen Erzählungen weiter gekommen, aber leider nicht so weit, wie ich dies selbst gerne gehabt hätte. Aber, bei diesen Temperaturen wunderte mich dies keinesfalls. Kaum saß ich nun also wieder in diesem Garten, ich hatte wieder den gleichen Platz, welchen ich auch schon am Vortag hatte, da fiel mir dieser Mann, welcher tags zuvor diese Hundeführerprüfung abgenommen hatte, wieder auf. Diesmal saß er mit einem weiteren Mann und einer Frau etwas weiter abgelegen von meinem Tisch ebenfalls im Garten. Da ich allerdings von den Gesprächen, welche ich am Tag zuvor an dessen Tisch vernommen hatte, regelrecht schockiert war, achtete ich auch nun wieder darauf, was an diesem Tisch gesprochen wird. Immer noch war ich mit dem kopieren meiner Notizen von meinem alten iPhone 4s beschäftigt, sodass ich dabei auch nicht auffiel. Es schien so, als würde es sich dabei um Kollegen dieses Mannes handeln, aber ich will hier keine Vermutungen äußern, daher will ich auch erst gar nicht darüber spekulieren, wer denn dies nun gewesen sein könnte. Aber da blieb mir ein Dialog von diesem Tisch in Erinnerung, welchen ich wohl den Rest meines Lebens kaum mehr vergessen werde. Denn da meinte die Frau, welche mit an diesem Tisch saß,
„wir können die aber doch nicht weiter machen lassen, wenn wir wissen, was mit denen ist, nur weil wir ihn nicht wollen!“
Und darauf meinte dieser Mann, welcher tags zuvor noch diese Hundeführerprüfung abgenommen hatte,
„was mich so aufregt an dem ist, dass der alle gescheiten Leute hinter sich hat! Daher mag ich ihn nicht!“
Ehrlich gesagt, mir wird immer wieder übel, wenn ich nur daran denke, worin eigentlich mein Problem liegt!