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Vorstellungsgespräch in einer Planungsgruppe in Hannover

Donnerstag, 17. Dezember, 2009Montag, 20. Dezember, 2021
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Vorstellungsgespräch in einer Planungsgruppe in Hannover
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Hannover, Donnerstag, der 17. Dezember 2009:

Noch ein Vorstellungsgespräch hatte ich in diesem Jahr. Jenes in dieser Planungsgruppe in Hannover, bei welcher ich mich am 23. November als Projektleiter für Elektrotechnik beworben hatte.

Eineinhalb Jahre zuvor war ich ja schon einmal in Hannover bei einem Vorstellungsgespräch. Daher war dies diesmal schon beinahe Routine. Musste nur mehr nachsehen, ob die Zugverbindung noch die Gleiche wäre. Zudem war diesmal das Gespräch mit 15:30 Uhr etwas später gelegt. Sodass ich diesmal auch wirklich mit der Straßenbahn zum ehemaligen Expo Gelände fahren konnte, in welchem sich in einem der Gebäude diese Ingenieurgruppe befand.

So kam ich wieder kurz vor 14:00 Uhr mit dem Zug am Hauptbahnhof in Hannover an. Stieg dort in die Straßenbahn, um zum Expo Gelände zu gelangen. Diese war ziemlich leer. Doch nur wenige Stationen, als ich am Hauptbahnhof abgefahren war, stieg ein älteres Paar ein. Beide musterten mich. Worauf die Frau den Mann fragte,

„nehmen sie ihn da jetzt?“

Doch dieser antwortete darauf,

„nein! Der hat schon etwas. – Die wollen sich den nur ansehen, damit sie wissen, wie sie mit ihm umgehen müssen!“

Ich war also wieder einmal nicht einfach nur auf den Weg zu einem Vorstellungsgespräch! Somit hatte ich davon nichts mehr zu erwarten. Denn dass dies einfach von irgendwelchen Leuten nur so daher gesagt wäre, war unrealistisch. Denn das hatte ich dazu schon viel zu oft erlebt.

Nachdem ich viel zu früh an meinem Zielort angekommen war, spazierte ich noch etwas durch das Expo Gelände. Doch es war einfach zu kalt. Weshalb ich dann gleich in das Büro hochgegangen bin. Vielleicht lag es auch daran, dass ich im gesamten Expo Gelände niemanden angetroffen hatte. Das war wie eine ausgestorbene Stadt.

Im Büro angekommen dachte ich, ich würde dort auf reges Treiben in einem großen Ingenieurbüro treffen. Doch dort außer einer Empfangsdame, welche schon am Weg in den Feierabend zu sein schien, traf ich dort zunächst auf niemanden. Auch der Geschäftsführer des Büros ließ mich noch einige Zeit warten, über den Termin hinaus, bis das Gespräch endlich begonnen hatte.

Dieser erweckte auch nicht gerade den Eindruck, als wäre er das blühende Leben. Er wirkte eher etwas zerstreut. Beinahe abwesend. Daher war meine, wie ich fand, eindrucksvolle Erzählung, weshalb ich mich nun in diesem Büro beworben hatte, gar deshalb von Salzburg nun nach Hannover ziehen möchte, schon fast störend. Was mir allerdings auch schon egal war. Denn erwartet hatte ich mir nun von diesem Gespräch ohnedies nichts mehr.

So blieb mir von diesem Gespräch auch kaum mehr etwas in Erinnerung, als dass der Geschäftsführer gar meine Qualifikation anzuzweifeln begonnen hatte. Denn er erwartete sich eine Ausbildung als Versorgungstechniker. Womit er auch den Namen des Planungsunternehmens begründete, mit der Abkürzung VA für Versorgungsanlagen. Wogegen ich mich entschieden zu wehren begonnen hatte. so erklärte ich ihm erst einmal die Ausbildung in einer HTL in Österreich zu einem Ingenieur, und dann von meinen Projekten, welche ich in meiner Zeit als Planer geleitet hatte, zu erzählen begonnen hatte. Wobei ich auch auf jenes Projekt der „Nahverkehrsdrehscheibe“ in Linz zu sprechen kam. Weshalb ich vorerst meine berufliche Laufbahn als Planer dadurch beendet wurde, da ich deshalb damals das Ingenieurbüro in Salzburg verließ und zu dieser VA Tech wechselte. Was ihm allerdings nur ein Lächeln entlockte.

Irgendwie passte mir schon im Namen dieses Büros dieses VA nicht. Denn dies hatte doch eine sehr große Ähnlichkeit mit VA Tech. Doch der Geschäftsführer schien auch darüber längst zu wissen. Denn er erklärte mir, erst wenige Jahre zuvor hatte er über Kontakte, welche er mir nicht nennen wollte, an der Planung des Fußball Stadions in Klagenfurt mitgewirkt. Dabei sei er, wie er es sich nun von mir auch erwartete, mit dem Zug hin und her gefahren. Dabei hätte er zudem stets den Nachzug genommen. Mit welchem er dann am folgenden Tag ausgeschlafen zu den Besprechungen in Kärnten angekommen wäre. So meinte er, dies würde sich doch für mich nun ebenfalls anbieten, wenn ich wöchentlich nach Hannover in dieses Büro pendeln würde. Doch dies lag eigentlich gar nicht in meinem Interesse. Denn eigentlich hätte ich eine Stelle gesucht, mit welcher ich in einer neuen Stadt, in einem neuen Umfeld, ein neues Leben beginnen könnte. Aber dies konnte er sich offenbar gar nicht vorstellen.

So war dies eher ein seltsames Gespräch, bei dem zudem der weitere Verlauf der Bewerbung offenblieb. Denn der Geschäftsführer meinte, er würde mir erst einmal als Muster einen Dienstvertrag zusenden. Dann würden wir weitersehen.

Das Gespräch dauerte dann allerdings doch ziemlich lange. Was allerdings eher an der zerstreuten Art meines Gesprächspartners lag, denn an den vielen Inhalten, welche dabei besprochen wurden. Auch die abschließende Besichtigung des Büros war nicht so zeitraubend. Wobei ich zudem, es war mittlerweile knapp 17:00 Uhr geworden, keinen weiteren Mitarbeiter mehr im Büro zu sehen bekommen hatte.

So musste ich mich regelrecht beeilen, um nach dem Gespräch noch rechtzeitig zum Hauptbahnhof zu kommen, um einen Zug zu erreichen, mit welchem ich nach Ankunft in München, auch noch weiter bis nach Salzburg komme. Erst mit dem letzten Zug von München nach Salzburg, welcher danach als Nachtzug weiter bis nach Budapest und Belgrad fährt, kam ich spät nach Mitternacht wieder daheim an.

Wirklich ausgezahlt hatte sich dieser „Ausflug“ nicht gerade. Aber es sollte noch interessant werden.

(2021-12-04)

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