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Das „Vorstellungsgespräch“ in Linz

Montag, 22. November, 2004Donnerstag, 27. August, 2020
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Das „Vorstellungsgespräch“ in Linz
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Linz, Montag, der 22. November 2004:

Heute Nachmittag um 15:00 Uhr soll sich also meine berufliche Zukunft bei dem Gespräch mit meinem neuen Vorgesetzten bei Va Tech in Linz, Harald W., entscheiden. Also fuhr ich kurz nach Mittag los, um dort pünktlich in der Personalabteilung zu erscheinen.

Dort angekommen wurde ich vom Personalchef in Linz, Egon R., empfangen und in sein Besprechungszimmer berufen. Allerdings erschien dort nicht eben nur mein neuer Vorgesetzter, der mit mir eine Art Vorstellungsgespräch führen möchte, sondern es trudelten nach und nach immer mehr Personen im Besprechungszimmer ein. Was ich damals noch nicht wusste war, diese Abteilung, welche Harald W. leitete, war eigentlich eine Art von Oberabteilung, ein Bereich im Unternehmen, welcher aus mehreren, in Summe sechs Abteilungen, von KL41 bis KL46, bestand und diese Herren, welche nun nach und nach eintrudelten, waren eben die einzelnen Abteilungsleiter in diesem Bereich. Vor ganzen fünf Abteilungsleitern hatte ich nun ein Vorstellungsgespräch.

Allerdings fehlte offensichtlich einer dieser Abteilungsleiter. Es war jener, welcher die Abteilung für Sonderanlagen, die unter anderem auch für die elektrotechnische Ausstattung von Tunnelanlagen und dergleichen zu ständig ist. Dies ist allerdings auch die Abteilung, welche den Auftrag für die Ausstattung des Straßenbahntunnels in Linz, bei diesem Projekt der Nahverkehrsdrehscheibe in Linz, den Auftrag erhielt. Wobei dieses Projekt, nach ursprünglichem Terminplan, zu Beginn der Weihnachtszeit, bis spätestens erstem Adventwochenende, 2004 fertiggestellt sein sollte. Also dieses Projekt musste sich, meines damaligen Wissens, gerade in der Schlussphase befinden. Weshalb gerade dieser Abteilungsleiter, mit welchem ich in der Angebotsphase dieses Projektes, kurz nach der Veröffentlichung der Ausschreibung, im Zuge eines Erläuterungsgespräches der Ausschreibung bei der Linz AG einmal gesprochen hatte, erschloss sich mir nicht. Es gab dafür auch keine Erklärung dazu. Einer der nun anwesenden Abteilungsleiter meinte dazu,

„der ist gleich gar nicht gekommen!“

Und lachte dazu!

Dabei wäre es der einzige in diesem Kreis der Abteilungsleiter unter der Leitung von Harald W. in KL4 gewesen, welchen ich kannte.

So hatte ich nun mein Vorstellungsgespräch bei fünf Abteilungsleitern. Wobei es für mich so aussah, als sollte sich nun bei diesem Gespräch entscheiden, ob und welcher dieser Herren nun in Zukunft mein neuer Vorgesetzten sein würde. Dabei erläuterte ich, wie üblich, meinen bisherigen beruflichen Werdegang. Welcher allerdings kaum auf Interesse stoß.

Viel interessanter war für diese fünf Herren, was sich in den letzten Monaten bei VA Tech in Salzburg abgespielt hatte. Wobei ich dazu zuvor erst meine Beweggründe dafür, nach meiner Tätigkeit bei diesem Ingenieurbüro in Salzburg, bei welchem ich unter anderem bis Juli 2003 für dieses in Linz gar nicht unbekannte Projekt der Nahverkehrsdrehscheibe mit diesem Straßenbahntunnel, dieser kleinen U-Bahn, wie dies auch gerne bezeichnet wurde, mitten durch Linz und unterhalb des dortigen Hauptbahnhofs, zuständig war. Dort allerdings, nach Aufhebung der ersten Ausschreibung und Neuausschreibung der Leistungen für die elektromaschinelle Ausstattung, wie dies bezeichnet wurde, einfach an einem Punkt in diesem Ingenieurbüro angekommen war, wo es keine Zukunft für mich mehr gab, da ich dort eben viel zu wenig Ressourcen zur Verfügung hatte, um dieses Projekt weiter betreuen zu können und nun auch noch die Neuaschreibung dieser Leistungen noch einmal durchzuführen. Es ging eben einfach in diesem Büro, bei diesem Projekt, für mich nicht mehr weiter. Weshalb ich mich nach einer neuen Stelle umsah, dabei auf eine Ausschreibung bei VA Tech stoß, was in mir den Wunsch aufkommen ließ, in jenen Bereich, in welchem ich einst zu arbeiten begann, wie zu wechseln.

Doch, was auch immer die Gründe dafür gewesen sein mögen, in Salzburg funktionierte es eben nicht. Dort schien es für mich, als wäre ich vom ersten Tag an ein Fremdkörper, welcher dort nicht erwünscht war, Weshalb ich in den ersten Monaten auch so gut wie nichts zu tun hatte. Dort lediglich meine Zeit absaß. Erst als es den Wechsel in der Geschäftsführung in der Region West gegeben hatte, wurde dies anfänglich etwas besser. Doch ab Beginn des Sommers verschlechterte sich dies wieder zunehmend. Weshalb offensichtlich einige gar zur Ansicht gekommen waren, bis tief in mein Privatleben eingreifen zu müssen, nur damit ich wieder aus diesem Unternehmen verschwinde.

All dies, was ich hier erzählte passte zwar in die zeitliche Abfolge, hatte jedoch mit der Realität nichts zu tun. Aber hätte ich hier vielleicht gar meine gesamten Erkenntnisse in dieser Zeit berichten sollen? Schließlich ging es dabei um meine berufliche Zukunft und an eine weitere Beschäftigung in diesem Konzern war ich eben angewiesen. Eine andere Chance sah ich eben nicht. Von diesen Gerüchten, ich sollte in der Region West gar eine leitende Position einnehmen, davon erzählte ich erst gar nichts. Wie auch. Denn dabei ging es mindestens um eine Position, welche jeder einzelne der fünf Personen innehatte, mit welchen ich nun am Tisch saß und darauf angewiesen war, dass einer davon mich weiter beschäftigt.

Allerdings, ich hatte all dies einfach so erzählt. Bei den Anwesenden war deutlich zu erkennen, dazu wüssten sie mehr. Als hätten sie sich mir bei weitem deshalb überlegen gefühlt. Gut, mag sein, ich hatte an diesem Tag nicht vorgebracht, was ich vorbringen sollte. Aber was hätte ich getan, würden alle fünf Abteilungsleiter eine weitere Beschäftigung ablehnen?

Gut eine Stunde dauerte dieses „Vorstellungsgespräch“. Als ich dann verabschiedet wurde, kam von einem der anwesenden die Frage an den Personalchef auf,

„und was tun wir mit der Kündigung?“

Was ich mir schon Hoffnung aufkommen ließ, ich würde schon einmal wenigstens nun die Chance auf eine Weiterbeschäftigung haben. Dazu meinte der Personalchef Egon R.,

„die heben wir einfach auf!“

Allerdings wurde nun auch noch darüber diskutiert, beziehungsweise von einem der Abteilungsleiter gefordert, dass nun auch ein neues für ein halbes Jahr befristetes Dienstverhältnis angefangen wird, was nichts anderes bedeutet hatte, als dass ich nun ein neues Dienstverhältnis bekommen würde, in welchem ich im ersten Monat jederzeit gekündigt werden hätte können, sowie nach einem halben Jahr dieses Dienstverhältnis einfach nicht verlängert werden würde. Worauf der Personalchef meinte, dies würde noch entschieden werden. Zudem blieb auch noch offen, ob ich nun in Linz meinen neuen Dienstsitz bekommen würde, oder in der Zweigniederlassung in München. Wobei ich von dieser Zweigniederlassung in München zuvor noch nie etwas gehört hatte.

Privat wäre es für mich in dieser Zeit zwar besser gewesen, von nun an in Linz zu arbeiten. Aber auch mit einem neuen Dienstsitz in München hätte ich kein Problem gehabt.

Es sah nun tatsächlich so aus, als würde ich in diesem Unternehmen, diesem Teil des Konzernes in Linz weiterbeschäftigt werden. Daher kam in mir irgendwie wieder so etwas wie Hoffnung auf.

(2020-08-05)

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