„Hörbis“ hoher Fürsprecher
Salzburg, Mittwoch, der 14. April 2004:
Nach Tage später wurde immer wieder über „Hörbis“ Versuch, mir eine schriftliche Abmahnung ausstellen zu lassen, gesprochen. Schlimm war es aber am Tag danach.
Soviel ich mich heute noch erinnern kann begann „Zucki“ selbst immer wieder, wenn er bei uns, bei mir und meinem Kollegen Richard B. im Büro war, darüber zu sprechen, an diesem Tag, kurz nach Mittag wurde daraus allerdings eine regelrechte Diskussion. „Zucki“ meinte da,
„jetzt hat er aber einmal einen richtigen Dämpfer bekommen.“
Und wenig später meinte er dann sogar,
„der gehört auch weg!“
Ich hatte allerdings darauf geantwortet, dies würde nicht so einfach werden, denn er hat einen höchst einflussreichen Fürsprecher in Linz.
Nun begannen wir intensiv über ihn zu sprechen, denn „Hörbis“ Verhalten mir gegenüber bestand seit Anfang an, als ich am Freitag, dem 1. August 2003 in dieses Unternehmen kam. Schon damals hat er sich mir gegenüber sehr seltsam benommen. Dies allerdings nicht nur mir gegenüber, sondern auch anderen Kollegen. Zudem wurde er im vergangenen Herbst auch noch vom Abteilungsleiter zum Gruppenleiter für Salzburg degradiert. Aber als ich „Zucki“ aus meiner Sicht schilderte, woran dies bei „Hörbi“ lag, immerhin hatte er damals, kurz bevor diese beiden Unternehmen zusammen gelegt wurden, aus welcher nun das Unternehmen bestand, in welchem ich zu dieser Zeit arbeitete, seinen damaligen Chef Max Sch. regelrecht „abgeschossen“, wurde auch Richard B. der seit 15 Jahren mit „Hörbi“ zusammen arbeitete hörig und er begann von sich aus zu erzählen, wie sich dies damals zugetragen hatte. „Hörbi“ hatte ja nicht nur seinen Chef „abgeschossen“, er ging zudem auch davon aus, sofort zu dessen Nachfolger gekürt zu werden. Und gerade dies sollte man nun ja ganz und gar nicht tun. „Zucki“ meinte darauf,
„brauchst eh nur schauen, wie verbissen der herum läuft.“
Genau das war es auch. War „Hörbi“ an einem Tag so richtig in Fahrt, dann war der Rest der Mannschaft, welche bei ihm in seinem Büro saßen, alle im Außendienst. Ihn aber aus dem Unternehmen zu entfernen, so wie „Zucki“ das meinte, dies würde nicht so einfach gehen, denn immerhin soll dessen größter Fürsprecher einer der drei Vorstände gewesen sein, und zwar D.I. Herbert K. aus Linz. Dazu stimmten mir beide zu.
Ich meinte darauf, er sollte einfach einsehen, einen Fehler begangen zu haben und Ruhe geben, aber dies wird er wohl nie einsehen.
Zu dieser Zeit dachte ich noch, ich könnte vielleicht doch noch meine Stellung in diesem Unternehmen festigen, aber wenige Wochen später sah dies dann doch wieder ganz anders aus. Sowohl „Zucki“ als auch Richard B. werden, als es darauf ankommt, wieder fest zu „Hörbi“ halten. Dies war wahrscheinlich auch wieder nur so ein kleines „Spiel“ um herauszufinden, wie viel ich weiß.
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