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„Halt den auf!“

Sonntag, 28. März, 2004Freitag, 14. Februar, 2020
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„Halt den auf!“
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Salzburg, Sonntag, der 28. März 2004:

Wieder einmal stand ich an diesem Abend nun im „Saitensprung“ an der Bar und trank dort meine drei kleinen Pils. Meist war dieses Lokal gerade an Sonntagabenden äußerst schlecht besucht, aber dies störte mich nicht, denn in erster Linie ging ich dorthin, um zu lauschen, was denn nun wieder geredet werden würde. Nur um stets informiert zu sein, was in der Gerüchteküche nun wieder zubereitet worden war und dafür eignete sich ein Lokal, welches nur schlecht, aber von einschlägigen Gästen besucht wird, besonders gut.

Wie immer hatte ich mitbekommen, als ich das Lokal betreten hatte, wie sofort andere darüber per Telefon in Kenntnis gesetzt wurden, auch wenn ich leider bis dato niemals zu hören bekam, wer denn der Empfänger dieser Informationen sein könnte. Wobei ich mir allerdings schon meine Gedanken darüber machte, wer denn dies sein könnte. Denn dieser müsste sich beinahe rund um die Uhr damit beschäftigen und stets für jeden „Informanten“ zu erreichen sein. Daher schied eigentlich eine einzige Person als Drehscheibe aus. Denn diese Informationen wurden ja nicht nur weitergegeben, sobald ich ein Lokal betreten hatte, sondern dies erlebte ich auch schon, wenn ich am Morgen zum Bäcker gehe, in den Supermarkt einkaufen gehe, oder auch sonst nur irgendwo von einem der „Späher“ entdeckt werde. Eine einzelne Person als Empfänger dieser Informationen war daher unvorstellbar. Wobei es doch immer wieder hieß, hinter all dem würde dieser „verrückte Wirt“ stecken, was ich allerdings aus diesem Grund nicht für realistisch hielt. Er mag zwar die treibende Kraft hinter all dem gewesen sein, aber tatsächlich mussten eigentlich viele Personen dahinterstecken. Auch wenn ich noch nicht dahintergekommen war, wer dies sein könnte und wo sich die Drehscheibe dieser Personen befindet.

Manchmal hieß es zudem, diese würde sich in einem Vorort von Salzburg befinden, in Wals-Siezenheim, wo viele meiner „Feinde“ ihr zu Hause hatten, wie auch dieser „Hörbi“. Dort sollte sich diese Drehscheibe gar in der dort ansässigen Großdisco befinden, aber auch dem konnte ich kaum Glauben schenken, denn dies war eine Lokalität, welche ich in meinem gesamten Leben nie besucht hatte. Daher schied auch dies aus. Auch wenn es gerade dort besonders schlimm zugegangen sein soll, bezüglich dieses Intrigenspiels.

An diesem Abend wollte ich jedoch nicht drei kleine Pils alleine an dieser Bar trinken, sondern schon nach dem zweiten Bier in eine weitere Kneipe gehen. Dies hatte ich in den vergangenen Wochen bereits hin und wieder getan. Jedoch noch keine weitere Kneipe gefunden, in welche ich zum Lauschen gehen könnte und trotzdem nicht andere Gäste mit diesem irren Theater vergräme. Der Vorfall mit Karl B. in diesem „Pepe Gonzales“ vom 25. Jänner hatte mir gereicht.

Nun, als ich nach meinem zweiten Pils für „Tom“ überraschend zahlen wollte, kam ein Gast zur Tür herein. Dieser bemerkte, wie ich bereits meine Geldtasche in Händen hielt und „Tom“ sich zu mir bewegte, um bei mir zu kassieren. Da rief er beinahe erschrocken zu „Tom“,

„schnell! Halt den auf! Die zwei sind im Zebra!“

Worauf „Tom“ meinte,

„wieso? Der muss ohnedies nur ins Fürbergs gehen, dann trifft er die sowieso!“

Daher war mir auch gleich klar, worum es nun geht und lauschte aufmerksam weiter. Worauf der neue Gast, ich hatte ihn zuvor noch nie wahrgenommen, weiter meinte,

„dort arbeitet sie ja nicht mehr!“

„Tom“ dazu wieder,

„aber wenn die eh mit dem jetzt zusammen ist, dann hat der gegen den eh keine Chance mehr!“

Wieder der neue Gast,

„das ist ja schon lange nichts mehr! Die ist ja nur mit dem zusammen, wegen ihn!“

Nun hätte ich die Hände über den Kopf zusammenschlagen können, denn noch dämlicher könnte es wohl gar nicht mehr zugehen! Denn etwas Ähnliches hatte ich zudem bereits in der Arbeit zu hören bekommen, wobei darüber ähnliches Entsetzen herrschte.

Kaum war dieser Dialog beendet, war bei „Tom“ keine Rede mehr vom Kassieren bei mir. ER verschwand einfach im hinteren Bereich des Lokals, im Lager. Neben mir an der Bar nahm nun der neue Gast platz und blickte ständig auf sein Mobiltelefon. Ich hatte geistig nur mehr den Kopf geschüttelt, denn irrer konnte es eigentlich nicht mehr zugehen.

Plötzlich sprang der neue Gast auf und verschwand ebenfalls im hinteren Bereich des Lokals. Dort war auch noch die Tür aus dem Lokal zu hören. Aber nur wenige Augenblicke später kamen beide wieder zurück ins Lokal, „Tom“ tat zunächst so, als hätte er etwas aus dem Lager geholt, dann kam er zu mir und kassierte, als ob nichts gewesen wäre.

Nun verließ ich das Lokal und ging auch gleich weiter in dieses „Zebra“, einem Lokal am Giselakai, welches in dieser Zeit sehr häufig den Besitzer wechselte und mit neuen Namen neu eröffnet wurde. Dort war ich in den vergangenen Wochen bereits ein-, zweimal gewesen, da ich mir ja nach diesem Erlebnis im „Pepe Gonzales“ eine neue Kneipe suchen wollte und nicht nur auf das Wohlwollen von „Tom“ in diesem „Saitensprung“ angewiesen sein. Und dorthin wollte auch, wäre dies nun nicht geschehen, im Anschluss auch hingehen.

Kaum betrat ich nun dieses Lokal namens „Zebra“ lächelten mich beide Kellner, welche ich aus den vergangenen Wochen vom Sehen her kannte, schon an. Wobei einer zu seinem Kollegen meinte,

„das ist noch einmal gut gegangen! Wenn der gleich hierherkommt, dann trifft er sie!“

Nun stand ich fassungslos an dieser Bar im „Zebra“ und schüttelte gedanklich nur mehr den Kopf. Denn wie um alles in der Welt konnte man einen derartigen Aufwand betreiben, nur damit ich ja nicht diese „Silly“ treffe, um endlich diese unsägliche, kindische, primitive, eigentlich nur mehr verrückte Angelegenheit endlich klären zu können. Wenn sich Ähnliches schon in den vergangenen vier Jahren, in welches dieses Spielchen getrieben wird, abgespielt hatte, dann wunderte es mich auch überhaupt nicht mehr, diese Frau niemals außerhalb eines Lokals, in welchem sie gerade arbeitete, getroffen zu haben. Es wunderte mich auch nicht mehr, niemals auch nur ansatzweise in Erfahrung bringen zu können, wo ich sie sonst hätte treffen können, ausgenommen dem Lokal des „verrückten Wirtes“ oder jenen ganz wenigen Lokalen, welche ich kannte.

Mir war einfach nicht mehr verständlich, wie sich erwachsene Personen in solch einer Angelegenheit derart primitiv und widerwärtig verhalten konnten. Zudem musste ich an diesem Abend noch dazu hören, diese „Silly“ wäre nun nur meinetwegen ihre aktuelle Beziehung eingegangen. Dies hatte ich ja zuvor schon in der Arbeit zu hören bekommen, dies jedoch nicht für möglich gehalten. Nun klang dies doch äußerst glaubwürdig, wenn auch deshalb noch verrückter!

Dies war für mich nun allerdings auch die Erklärung dafür, warum ich überhaut nie eine Chance hatte auch nur irgendetwas über diese „Silly“ in Erfahrung zu bringen, mir zudem stets dachte, sie müsste mir doch eigentlich alle paar Wochen, wenn nicht gar alle paar Tage über den Weg laufen, sie allerdings nie auch nur irgendwo zu Gesicht bekam.

Für normal konnte ich die Personen in ihrer Umgebung ohnedies schon längst nicht mehr halten. Nun war dies allerdings nur mehr verrückt – nicht nur der „verrückte Wirt“!

An diesem Abend kam für mich allerdings noch eine Erkenntnis dazu. Denn der Besitzer dieses Lokal „Zebra“ war nun der Betreiber dieses Bordells, nur unweit meines Wohnhauses in Parsch entfernt, welches ja, wie ich mittlerweile wusste, zu Europas größter Bordellkette gehört,  der ja auch der Finanzier für den „verrückten Wirt“ war und zudem auch noch weitere Lokale in Salzburg betrieb. Zudem warb doch dieses Bordell ganz groß damit, das einzige Lokal zu sein, welches täglich 24 Stunden lang geöffnet hat, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr. Daher dämmerte es mir, wo denn diese Schaltzentrale für diese Intrigenspiele und der Sammelpunkt all der dazu erforderlichen Informationen sein könnte. Denn dort könnte sich tatsächlich jemand, oder verschiedene Personen, 24 Stunden am Tag aufhalten, welche als Schaltstelle dafür fungieren. – Dies ergab zudem auch Sinn! – Und man möchte manchmal gar nicht glauben, wer sich aller in solch Etablissements regel- und unregelmäßig einfindet. Auch dies ergab nun Sinn!

Für mich war all dies nun nur mehr verrückt!

(2020-01-30)

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