Salzburg, Freitag, der 24. Oktober 2003:
Wie beinahe jeden Tag ging ich auch an diesem Arbeitstag mittags in das gleich neben der Firma gelegene Einkaufscenter, der Shopping City Alpenstraße, um mir dort im Supermarkt eine Kleinigkeit zu kaufen. Aber als ich wieder aus dem Supermarkt herauskam, gerade Richtung des Ausgangs des Einkaufscenters gehen wollte, sah ich, wie Christa K., die Schwester meines ehemaligen Chefs und Frau des zweiten Chefs in diesem Ingenieurbüro in Salzburg, gerade vom Media Markt in diesem Einkaufscenter in die Tiefgarage gehen wollte.
Ich wollte noch zu ihr hingehen und sie begrüßen. Doch sie schien mich mittlerweile schon selbst gesehen zu haben, duckte sich, als wollte sie sich vor mir verstecken, schritt nun noch eiliger zur Tiefgarage und meinte nur, als sie mich sah,
„na bitte!“
Nun zuckte ich auch etwas, denn damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Als ich mich an meinem letzten Arbeitstag in deren Büro noch von ihr verabschiedete und sie mir dabei auch gleich mein Zeugnis in die Hand drückte, war da noch ein kleines Post it angeklebt, auf dem „viel Glück!“ stand. Zudem verabschiedete sie sich damals noch äußerst freundlich von mir. Nun wollte sie mich nicht einmal noch begrüßen! – Wie schnell dies doch gegangen war. Waren doch, seitdem ich dieses Büro verlassen hatte, noch nicht einmal drei Monate vergangen.
Hier musste nun wohl ordentlich etwas gegen mich im Laufen sein!
(2019-12-18)