Salzburg, Montag, der 5. Mai 2003:
Endlich schien es so, als käme in meinen Wunsch, in ein anderes Unternehmen zu wechseln, Bewegung. Selbst während der Arbeit hate ich immer wieder einmal auf meinen privaten E-Mail-Account, damals noch bei gmx.net gesehen, um nachzusehen, ob ich denn nicht endlich eine Zusage, oder wenigstens eine weitere Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalte.
Nun war es so weit. Um 14:17 Uhr erhielt ich eine Mail von Erich H. von der VA Tech, ich sollte mich doch mit ihm unter seiner angegebenen Mobiltelefon Nummer in Verbindung setzen, um die weitere Vorgehensweise bezüglich meiner Bewerbung vom 23.4. zu Besprechen.
Den ganzen Arbeitstag hatte ich allerdings mehr als genug zu tun, daher habe ich diese Mail nur wohlwollend zur Kenntnis genommen und erst am Abend, nach der Arbeit genau gelesen, obwohl sie gerade mal aus zwei Zeilen bestand.
Als ich diese Mail am Abend noch einmal las, war ich zunächst regelrecht beruhigt, denn ich kannte Erich H. Zwar nicht gerade gut und mein letzter Kontakt zu ihm war mittlerweile auch über acht Jahre her, aber der Name sagte mir wenigstens schon mal etwas, weshalb ich regelrecht zuversichtlich war.
Daher nahm ich mir auch gleich vor, am nächsten Tag, ich würde ja wieder in Linz bei dem Projekt „Nahverkehrsdrehscheibe“ sein und sich dabei sicher einmal eine Gelegenheit finden, solch ein Gespräch zu führen, ihn anzurufen. Aber dem war dann nicht so. Beziehungsweise, die Besprechung am Folgetag dauerte nicht besonders lange, um in die Firma zurück nach Salzburg zu fahren, hatte ich ehrlich gesagt, keine Lust mehr, daher fuhr ich gleich nach Hause in meine Wohnung und rief von dort aus, Erich H. an, um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Dabei ging es, wie ich es vermutet hatte und ja auch üblich ist, um die Vereinbarung eines Termins für ein Vorstellungsgespräch, welches wir dann für den 14. Mai, kurz nach Mittag, um 13:30 Uhr bei VA Tech in Salzburg vereinbarten.
(2019-08-22)